Der Baum als Kaftquelle

Neulich bin ich mit dem Fahrrad durch die Straßen unserer Hauptstadt gefahren und sah viele Autos und all das Herbstgrau, dass uns jetzt ĂŒberkommt. Da musste ich an die schönen lauen SommernĂ€chte auf Sylt denken. Dort gab es einen Baum mitten auf einer Wiese, der am schönsten im DĂ€mmerlicht erstrahlte. Diesen Baum rufe ich mir immer vor mein inneres Auge wenn ich mich im Großstadtdschungel ĂŒberwĂ€ltigt fĂŒhle von all den Menschen, dem LĂ€rm, den wenigen Ruhepausen, der Hektik und dem Alltag. Denn dieser Baum gibt mir Kraft. WĂ€hrend meiner Sommersemesterferien war ich auf der Insel Sylt und habe dort viel gelesen und mir eine Pause von der Großstadt gegönnt. Jeden Abend ging ich zu dem besagten Baum und schaute ihn einfach fĂŒr eine Weile an. Wie eine Art Meditation. Das gab mir viel Kraft und es gibt mir bis heute viel Kraft. Denn in Gedanken kann ich mir den Baum bis heute vor meine Augen rufen. Jeder braucht so einen Kraftquell.

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